| Genreis: Bayer muss Schadenersatz leisten |
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Das Bezirksgericht von St. Louis hat zwei Landwirten, deren Reisernte durch genmanipulierte Sorten der Bayer CropScience AG verunreinigt worden war, eine Entschädigung von knapp zwei Millionen Dollar zugesprochen. Das Verfahren gilt als Testlauf für bis zu 3.000 Klagen geschädigter Reisbauern in zahlreichen US-Bundesstaaten. „Dies ist ein großer Erfolg für alle amerikanischen Landwirte, die durch die Liberty Link-Kontamination geschädigt wurden“, so Johnny Hunter, einer der beiden Kläger. Die Geschworenen hatten die Sicherheitsvorkehrungen der Firma als „nachlässig“ bezeichnet. Anwälte der Kläger rechnen mit Schadenersatz-Zahlungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar. Im Jahr 2006 war gentechnisch veränderter Langkorn-Reis, der gegen das hochgefährliche Herbizid Glufosinat resistent ist („Liberty Link-Reis“), weltweit in Supermärkten aufgetaucht, obwohl zu diesem Zeitpunkt nirgendwo eine Zulassung für die Sorte vorlag. Rund 30 Prozent der US-amerikanischen Ernte waren verunreinigt, die EU und Japan stoppten daraufhin Reisimporte aus Nordamerika. Bayer und die Louisiana
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