| Das sind wir: |
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In der Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Südniedersachsen sind viele verschiedene Menschen aller Altersklassen: Schüler, Verbraucher, Hausfrauen, Landwirte, Direktvermarkter, Lehrer, Gärtner, Wissenschaftler, Imker, Pädagogen, Ärzte, Agrar. Ing., Handwerker u. a.,die alle ein gemeinsames Interesse haben:
den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verhindern !
Wir halten den Anbau für überflüssig und wegen der unumstrittenen Ausbreitung extrem gefährlich. Es gibt bereits genügend gesunde Lebensmittel für eine ausgewogene Ernährung.Es darf nicht sein, daß diejenigen, die keine genmanipulierten Pflanzen auf ihrem Grundstück haben wollen, nicht vor einer unwillkürlichen Ausbreitung geschützt werden, bzw. eines Tages sogar Strafe zahlen müssen, wenn über Pollenflug g.t.verändertes Saatgut einkreuzt. Das ist in Amerika bei der Fa. Monsanto die übliche Geschäftspraxis. Das ist das Unternehmen, das das Spritzmittel „Roundup“ für die gentechnisch veränderte Zuckerrübe der KWS vertreibt, wogegen ihr ein Resistenzgen eingebaut wurde.Dem Versuch der KWS soll der kommerzielle Anbau folgen, das wollen wir verhindern. Auch wenn es von den Befürwortern heißt, es wird sowieso schon überall immer mehr angebaut, sind noch 93% der Weltanbaufläche gentechnikfrei! Diese gilt es zu verteidigen, bzw. zu vergrößern. Der Großteil aller Menschen möchte keine genmanipulierten Lebensmittel und Pflanzen, diese Freiheit muß den Menschen zugesichert werden und das sollte von den Konzernen respektiert werden. Mit Vermeidung des Anbaus g.t. veränderter Pflanzen, weil nicht gewünscht, steigern wir also das Ansehen unseres Landes und die Qualität seiner Landwirtschaft. Das Vertrauen in die Bauern und deren Produkte wird weiter zunehmen. Wenn die USA mehr und mehr genmanipulierte Zuckerrüben anbaut, die der Verbraucher aber gar nicht haben will, werden unsere konventionellen Rüben immer mehr an Bedeutung gewinnen.Die Landwirte, die gentechnikfrei bleiben bzw. deren Felder nicht vom Nachbarn kontaminiert werden, profitieren davon und sind die Gewinner.In den USA und Argentinien haben sich bereits nach 3 Jahren Resistenzen gegen „Roundup“ gebildet. In den USA sind inzwischen 11 Unkräuter resistent, in Argentinien 14. Dort wird pro Hektar 58% mehr Glyphosat (Wirkstoff in Roundup) gespritzt als zu Beginn des Gentech-Soja-Anbaus 1996. Um die Unkräuter überhaupt noch in den Griff zu bekommen, werden weitere, z. T. hochgiftige Mittel verwendet. Wir wollen in Zukunft die Öffentlichkeit mit den Nebenwirkungen und Risiken der Gentechnik vertrauter machen. Allzu schillernd und euphorisch wird seitens der Industrie für einen massiveren Einsatz derselben geworben und groß sind deren Versprechungen.Die Praxis hat gezeigt, daß vieles davon nicht eingehalten werden konnte. In Indien und den USA wurden sogar viele Bauern in den Ruin getrieben. |


