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23.5.2009: Brief an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel |
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Sehr geehrter Herr Gabriel, wir sind ca. 100 aktive und passive Menschen die sich zum Teil seit Jahrzehnten mit der Agro-Gentechnik kritisch auseinandersetzen. Mit Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass Sie den gesellschaftlichen Mehrwert der Genprodukte von Monsanto nicht erkennen und sich kritisch mit dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auseinandersetzen. |
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Deswegen stehen wir heute hier vor den Toren der KWS ... |
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... und wir kommen wieder ...
Redebeitrag zur Demo in Einbeck am 18.April 2009 von Dr. Bernd Gehlken für die Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Südniedersachsen Die Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Südniedersachsen wurde erst vor gut einem Jahr in Northeim gegründet. Konkreter Anlass war die Freisetzung herbizidresistenter Genrüben durch die KWS. Die BI betreibt vorwiegend Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir treffen uns jeweils am letzten Dienstag im Monat im Jägerkrug in Northeim. Neben einigen BäuerInnen und GärtnerInnen sind hier vor allem kritische VerbraucherInnen versammelt. |
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Einbecker Morgenpost - Lokalteil |
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20.4.2009: Demonstration gegen Gentechnik und für eine gentechnikfreie Landwirtschaft Einbeck (sts). Unter dem Motto »Die Zeit ist reif: Jetzt aufstehen gegen Gentechnik« fand am Sonnabend eine Demonstration gegen erneute Freisetzungsversuche von gentechnisch veränderten Zuckerrüben der KWS Saat AG statt. Rund 30 Traktoren, etwa 40 Radfahrer und weitere Sympathisanten ließen den Demonstrationszug durch die Einbecker Innenstadt auf mehr als 170 Personen anwachsen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Studenten der Ökologischen Agrarwissenschaften in Witzenhausen. Nicht zuletzt durch Saatgut-Konzerne, wie die KWS, sehen sich die Initiatoren in ihrer Zukunft bedroht.
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HNA - „Grüne Gentechnik einstellen“ |
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20.4.2009: Demonstration vor KWS Saatzucht AG in Einbeck - Gegner: Es wird mit falschen Informationen gearbeitet Von Hans-Peter Niesen. Einbeck. Der stellvertretende Vorsitzende des Agrarausschusses des Europäischen Parlaments, Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf (Grüne), hat am Samstag die Einbecker KWS Saatzucht AG aufgefordert, ihre Arbeiten in der so genannten grünen Gentechnik (= Grün steht dabei für Veränderungen an den Genen von Pflanzen, Anm. d. Red.) einzustellen. Vor rund 200 Gentechnik-Gegnern sagte er vor dem Hauptsitz des weltweit zu den führenden Saatgutherstellern gehörenden Unternehmens: „Eine Koexistenz von Gentechnik und herkömmlicher Saatzucht ist nicht möglich.“
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Gen-Mais MON 810 in Deutschland verboten!! |
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14.4.2009: Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat den Anbau der umstrittenen Genmais-Sorte MON 810 in Deutschland verboten Berlin (RPO). Damit sei jeder Anbau und jeder weitere Verkauf von Saatgut oder Mais dieser Art unzulässig, erklärte die CSU-Politikerin in Berlin. Die CSU-Politikerin sagte in Berlin, die gentechnisch veränderte Maissorte MON 810 des Konzerns Monsanto stelle eine Gefahr für die Umwelt dar. Aigner betonte, sie wolle dieses Verbot aber nicht als Grundsatzentscheidung im Bereich grüne Gentechnik verstanden wissen. |
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Veranstaltungen
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Demo, Fahrradtour und Trecker-Sternfahrt für eine gentechnikfreie Landwirtschaft am Sa, 18. April 2009 in Einbeck,Treffpunkt: 10 Uhr „Kornhaus“ (Raiffeisenstraße) "Wir protestieren gegen die Gentechnik-Freilandversuche des Saatgutkonzerns KWS. Die KWS Saat AG plant im Frühjahr 2009 erneut gentechnisch veränderte Zuckerrübena uszubringen, u.a. in der Region Südniedersachsen. Wir sind für eine gentechnikfreie Zukunft der KWS! Auch um langfristig Arbeitsplätze für die Region zu sichern. Lassen Sie uns gemeinsam aktiv werden für eine gentechnikfreie Landwirtschaft!" Klicken Sie hier wenn Sie den kompletten Flyer mit allen Informationen lesen oder herunterladen möchten. (Da das Dokument relativ groß ist (ca.2 MB), nimmt der Ladevorgang einige Zeit in Anspruch!!)
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HNA - Bistum Hildesheim verbietet Gentechnik !! |
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20.3.2009: Pächter von Flächen müssen sich verpflichten, keine gentechnisch veränderten Organismen anzubauen Hildesheim. Das katholische Bistum Hildesheim will auf seinen landwirtschaftlichen Flächen vorerst keine Gentechnik dulden. Die Kirche habe nicht die nötigen Kenntnisse, um das Risiko gentechnisch veränderter Organismen abschätzen zu können, sagte Bischof Norbert Trelle jetzt in Hildesheim. |
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BRIEF DES BUNDESUMWELTMINISTERIUMS |
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Informationen -
Allgemein
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AN DIE UNTERZEICHNERINNEN UND UNTERZEICHNER DES APPELLS ZUM ANBAU VON GENTECHNIK IN EUROPA (STOP THE CROP) VOM 3.2.2009 Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Gentechnik! Erlauben Sie mir, noch einmal auf Ihre Nachricht zum Thema Gentechnik zurückzukommen, um Ihnen vom Ausgang des Umweltministerrates am 2. März 2009 in dieser Angelegenheit zu berichten. Den Umweltministern der EU lagen drei Anträge der EU‐Kommission vor, mit dem Österreich und Ungarn untersagt werden sollte, nationale Regelungen zum Verbot des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais zu treffen. Der Rat der Umweltminister hat diese Anträge heute mit qualifizierter Mehrheit abgelehnt. Auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat gegen diese Vorschläge gestimmt. Vor Journalisten in Brüssel erläuterte er seine Ablehnung unter anderem mit folgenden Worten: |
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