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Der "Spiegel" zu Glyphosat; Nr. 25 vom 20.06.2011 Viele Rinder und Schweine, die der Veterinär untersucht, haben Magenbluten, Koliken oder verweigern die Nahrung. Kühe bringen tote Föten zur Welt oder wirken schwanger, obwohl sie es nicht sind. "Einige von ihnen sehen so aus, als wären sie seit Monaten trächtig", sagt der Mann aus dem US-Bundesstaat Iowa, der seit fast 40 Jahren als Tierarzt arbeitet. Seinen Namen möchte er nicht gedruckt sehen. Er fürchtet um seinen Job in der Agrarindustrie. Sein Verdacht: Ein Unkrautvernichtungsmittel könnte verantwortlich sein. Glyphosat heißt der Stoff. Der Vorwurf ist brisant: Die Chemikalie ist das derzeit meistverkaufte Herbizid und wird weltweit massiv auf die Felder gespritzt. Schon länger diskutieren Forscher, ob Glyphosat, bekannt geworden durch das vom US-Agrarkonzern Monsanto hergestellte Mittel Roundup, Nutzpflanzenkrankheiten begünstigt. Nun legen Agrarforscher nach: Eine Gruppe um den Briten Michael Antoniou vom King's College London warnt in einem aktuellen Bericht, dass Glyphosat Missbildungen bei Tieren auslöst. |
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EHEC, Massentierhaltung, gv-Soja |
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Bio-Lebensmittel: Glaubwürdig, umweltschonend, wertvoll
Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Ausscheidungen von Rindern weitaus weniger EHEC und andere säuretolerante Coli-Bakterien enthalten, wenn die Tiere artgerecht, vor allem mit Heu und Gras, gefüttert werden, so wie es im Öko-Landbau üblich ist. Zu viel Kraftfutter senkt dagegen den pH-Wert im Verdauungstrakt der Rinder, so dass das Umfeld für EHEC-Bakterien günstiger wird. Prof. Kaufmann vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin weist darauf hin, dass überall dort, wo sehr viele Tiere auf engem Raum gehalten werden, sich Seuchen entwickeln und rasch ausbreiten können. „Die industrielle Landwirtschaft ist quasi ein Inkubator für neue Krankheitserreger“, so Kaufmann. |
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Vorlage für Informationen/Allgemein |
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Wer bestimmt was wir morgen essen - oder: ... wird der Bauer überhaupt noch gebraucht ? Veranstaltung am Sonntag, 5. Juni in 37136 Landolfshausen (DGH) Adresse: am Dorfgemeinschaftshaus 1 Hintergrund: vom 29. Mai bis 9. Juni findet eine Trecker-Sternfahrt nach Berlin statt. Startpunkte sind der Bodensee im Süden, Wiesbaden im Westen und Krummhörn im Norden. Initiatoren sind junge Bäuerinnen und Bauern , die zusammen mit über 30 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Tierschutz, Verbraucherschutz, Naturschutz sowie kirchlichen und entwicklungspolitischen Verbänden eine Veränderung in der Ausrichtung der Agrarpolitik und Lebensmittelherstellung fordern. Auftakt für diese bis 2013 laufende Kampagne war die Demonstration zur Grünen Woche am 22. Januar 2011, zu der trotz winterlichem Wetter über 20 000 Menschen und 200 Trecker gekommen waren. |
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Gentechnik auf der Anklagebank |
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AktivistInnen halten Berufung aufrecht Am kommenden Mittwoch, den 1. Juni geht einer der wohl spektakulärsten Strafprozesse, den es seid Beginn des direkten Gentechnikwiderstandes gibt, in die nächste Runde. Denn die Gärtnerin Susanne Meyer-Mähne und die Landwirte Jakob Meyer und Christian Pratz haben Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Aschersleben eingelegt. Dieses hat die drei jungen Menschen sowie Ihre Mitstreiterinnen im November 2010 wegen Sachbeschädigung zu Strafen von jeweils rund 300€ verurteilt. Hintergrund des Richterspruches ist eine Feldbefreiung vom 21. April 2008. Eine sechsköpfige Gruppe hatte sich an diesem Tag Zugang zu einem Versuchsfeld des „Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung“ (IPK) in Gatersleben verschafft, um mit Hacken den dort angebauten gentechnisch veränderten Weizens (gv-Weizen) unschädlich zu machen. |
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Arpad Pusztai - Dokumentarfilm |
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Filmvorführung und Diskussion Die Kirchengemeinde Kaierde und die Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Südniedersachsen zeigen den Film: "Arpad Pusztai - Whistleblower" am Montag, den 16.05.2011, 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde, 31073 Kaierde, Rothöfen 1.
Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein! Dr. Arpad Pusztai, der führende Wissenschaftler für Nahrungsmittelforschung, erklärte bereits 1998 in einem kurzen Interview im britischen TV, dass vor der Zulassung von Gentechnik in Nahrungsmitteln unbedingt Langzeittests durchgeführt werden müssen. Er selbst hatte Testreihen durchgeführt, bei denen mit gentechnisch veränderten Kartoffeln gefütterte Ratten u.a. gravierende Organveränderungen und Immunschäden erlitten. Nachbesprechung Die sehr interessierten Zuschauer in Rhüden stellten den Mitgliedern der BI für ein gentechnikfreies Südniedersachsen u.a. dem Sprecher und Vegetationskundler Dr. Bernd Gehlken viele Fragen zur Gentechnik und diskutierten engagiert. Einigkeit bestand darüber, dass Sicherheit für unsere Nahrung höchst Priorität haben muss und deshalb die Öffentlichkeit ein Recht auf korrekte und vollständige Information hat. |
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Zu Besuch: Gentechnikkritiker aus Amerika |
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Agro-Gentechnik in den USA: Fluch oder Segen?
Aktuelle Informationen aus bäuerlicher und wissenschaftlicher Sicht: Was ist dran an höheren Erträgen, weniger Pestiziden, geringeren Kosten, Patentstreitigkeiten? Bericht und Diskussion am Mittwoch, den 2.02.2011 um 20:00 Uhr im Gasthaus Winkelvoss, Hagebuttenstr. 8, 37574 Einbeck / Vogelbeck Seit 15 Jahren werden in den USA gentechnisch veränderte (GV) Sojabohnen, seit 10 Jahren GVMais angebaut. Was hat die Technologie Amerikas Farmern seither gebracht? Wie steht es mit der Klage gegen den Anbau der GV-Zuckerrüben? Ist eine Rückumstellung auf konventionelle Sorten überhaupt möglich? Zu Gast sind: |
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Informationsdienst Gentechnik: Dezember |
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Aktuelle Nachrichten: 1. EU-Gentechnik-Politik: Kommission muss nacharbeiten 2. Gentechnik-Anbau in Indien: Der Schädling schlägt zurück 3. Gentechnik-Protest während KWS Hauptversammlung 4. Europäischer Gerichtshof verhandelt über Gentechnik-Pollen im Honig 5. Entscheidung im Brokkoli-Fall gefallen 6. Übergabe von 1 Mio. Unterschriften an EU-Kommissar Dalli 7. Ein Teil der Amflora-Ernte wird vernichtet 8. Gentechnik-kritische Bewegung in den Startlöchern für 2011 9. Niedersachsen: Neuer Kurs in Agrarpolitik gefordert |
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